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Highlights
"In Frankreich liegt ein wildes Land, das manchen Menschen unbekannt. Mag die Bretagne, träum oft davon, von Saint-Malo, Morgat, Crozon ..." aus dem Buch "Diese Augenblicke" von Rainer Tiemann, Engelsdorfer Verlag, Leipzig.Mont Saint Michel
Der berühmte Klosterfelsen Mont-Saint-Michel
Der Mont Saint-Michel ist eine kleine, felsige Insel, die im Ärmelkanal an der Mündung des Flusses Couesnon liegt. Die Insel ist berühmt für die auf ihr erbaute Abtei Mont Saint-Michel und ist eins der wichtigsten Ziele der Bretagne-Urlauber. Auf der Insel befinden sich außer der Abteikirche ein historisches Museum, in dem sich die Besucher über die 1000jährige Geschichte der Insel informieren können, ein Museum zum Thema Ökologie und Meer und das Archeoscope, ein Multimediamuseum, das es Besuchern mithilfe modernster Techniken erlaubt in die Geschichte einzutauchen. Auch der Ort der Insel mit seinen steilen, engen Gassen, in denen sich Restaurants und Souvenirgeschäfte aneinander reihen, ist sehenswert. Knapp 2 Millionen der jährlich rund 3 Millionen Mont Saint-Michel-Besucher bleiben in den Gassen und kommen gar nicht dazu, die Abtei zu besichtigen.
Der Legende nach erschien im Jahr 708 der Erzengel Michael dem Bischof Aubert von Avranches im Traum und befahl ihm, auf dem Granitberg Mont-Tombe eine Wallfahrtskapelle zu errichten. Der Bischof errichtete nah einer Grotte eine Basilika zu Ehren des Heiligen Michael. Kurze Zeit später riss eine Sturmflut den umliegenden Wald und den Boden mit ins Meer und trennte den Berg vom Festland. Nachdem Benediktinermönche im 10. Jh. auf die Insel kamen entwickelte sich der Berg zu einem Wallfahrtszentrum.
Die Pilger nahmen einen gefährlichen Weg auf sich, im Watt konnten sie in Treibsand geraten oder in der Brandung des 13 Meter hohen Tidenhubs umkommen. Zahlreiche Pilger kamen von ihrer Pilgerfahrt nach Mont Saint-Michel nicht mehr zurück.
In den folgenden Jahrhunderten wurden zahlreiche bauliche Veränderungen vorgenommen, eine romanische Abteikirche wurde gebaut, von der alten Basilika blieb nur die Krypta übrig.
Das Refektorium, der Rittersaal und der Kreuzgang wurden im 13. Jh. gebaut, es kamen Befestigungsanlagen hinzu, bis ins 16 Jh. hinein wurde auf der Insel gebaut.
Mont Saint-Michel entwickelte sich zu einem Ort der Gelehrsamkeit, der sich im Laufe der Zeit als eine nicht einnehmbare Festung rausstellte. Sowohl englische als auch französische Truppen versuchten die Insel einzunehmen. Im Jahr 1791 verwandelten die Revolutionstruppen die Insel in ein Gefängnis, die "Bastille de la province".
Die Gebäude wurden im 19. Jh. restauriert, Ende des 19. Jh. wurde ein Straßendamm zu der Insel gebaut, was jedoch zur Verlandung der Bucht führte. Die seit 1979 auf der UNESCO Weltkulturerbe-Liste stehende Insel droht zu versanden. Mithilfe eines einzigartigen Renaturierungsprojektes soll der Mont Saint-Michel gerettet werden.
Royal de Luxe
Marionetten von Royal de Luxe
Royal de Luxe ist ein extravagantes Straßentheatergruppe, die ihren Ursprung in Nantes hat. Ihre Shows bestehen darin, dass sie ihre riesigen Marionetten in verschiedenen Städten zum Leben erwachen lassen und diese in den Alltag integrieren.
Pointe du Raz
Das felsige Kap Pointe du Raz bildet den Abschluss des Cap Sizun und ist eine beliebte und bekannte Sehenswürdigkeit im Westen der Bretagne. Der Aussichtspunkt auf rund 70 Meter Höhe wurde vom Meer und Wind einst geformt und bietet zahlreichen Seevögeln einen Lebensraum.
Ein weiter Blick über das Meer, die schäumende Gischt und die Leuchttürme Phare de Tévennec und Phare de la Vieille beeindruckt Besucher der Landspitze. Durch den hohen Andrang ergriff man in den 1990ern Maßnahmen zum Schutz des Pointe du Raz. Mit einem Shuttlebus werden nun Besucher vom nahe liegenden Touristenzentrum zum Aussichtspunkt gebracht.
Wanderer können vom Kap verschiedenen gesicherten Wanderwegen, wie der GR 34 oder E5 folgen. Der europäische Fernwanderweg E5 verbindet übrigens Pointe du Raz mit dem über 3050 Kilometer entfernten Venedig. Neben Naturfreunden pilgern auch Surfer in großer Zahl zum Kap. In der Baie des Trépassés kann man sie beim Wellenreiten beobachten. Erfahrene Sufer wagen sich zur Enfer de Plogoff, einem spitzen Felsen, der wie ein Dorn aus dem Meer ragt.
Ein weiter Blick über das Meer, die schäumende Gischt und die Leuchttürme Phare de Tévennec und Phare de la Vieille beeindruckt Besucher der Landspitze. Durch den hohen Andrang ergriff man in den 1990ern Maßnahmen zum Schutz des Pointe du Raz. Mit einem Shuttlebus werden nun Besucher vom nahe liegenden Touristenzentrum zum Aussichtspunkt gebracht.
Wanderer können vom Kap verschiedenen gesicherten Wanderwegen, wie der GR 34 oder E5 folgen. Der europäische Fernwanderweg E5 verbindet übrigens Pointe du Raz mit dem über 3050 Kilometer entfernten Venedig. Neben Naturfreunden pilgern auch Surfer in großer Zahl zum Kap. In der Baie des Trépassés kann man sie beim Wellenreiten beobachten. Erfahrene Sufer wagen sich zur Enfer de Plogoff, einem spitzen Felsen, der wie ein Dorn aus dem Meer ragt.
Côte de granit rose
In der nördlichen Bretagne zwischen Paimpol und Trébeurden erstreckt sich die rosa Granitküste. Die außergewöhnlichen Felsformationen in einem einzigartigen Farbton entlang des Meeres verzauberten die Menschen bereits im frühen 19 Jahrhundert. Schon damals reihten sich Ferienvillen an diesem Küstenabschnitt und boten wohlhabenden Parisern sowie Engländern einen Ort der Ruhe und Erholung. Auch zahlreiche Künstler haben die von Verwitterung und Brandung geschaffenen Felsgebilde inspiriert.
Eine Wanderung entlang der zerklüfteten Buchten ist jedem Besucher zu empfehlen, denn neben der natürlichen Schönheit der Küste, zieren auch viele Sehenswürdigkeiten die Côte de granit rose. So ist zum Beispiel der Leuchtturm Men-Ruz am Pointe de Squéouel ein viel besuchtes Ziel der Wanderer. Dieser ist aus dem Granit der Küste gefertigt worden. Das durch ein Feldspatmineral gefärbte Granit gibt auch Men-Ruz ein besonderes Aussehen.
Auch die verschiedenen Orte entlang der Küste sind sehenswert. Das Seebad Trébeurden ist nicht nur Ausgangspunkt in die bizarre Küstenlandschaft, sondern bietet seinen Gästen auch wunderbare Sandstrände. Auch die Ile Grande und das auf der Insel ansässige Vogelschutzzentrum ist einen Besuch wert.
Eine Wanderung entlang der zerklüfteten Buchten ist jedem Besucher zu empfehlen, denn neben der natürlichen Schönheit der Küste, zieren auch viele Sehenswürdigkeiten die Côte de granit rose. So ist zum Beispiel der Leuchtturm Men-Ruz am Pointe de Squéouel ein viel besuchtes Ziel der Wanderer. Dieser ist aus dem Granit der Küste gefertigt worden. Das durch ein Feldspatmineral gefärbte Granit gibt auch Men-Ruz ein besonderes Aussehen.
Auch die verschiedenen Orte entlang der Küste sind sehenswert. Das Seebad Trébeurden ist nicht nur Ausgangspunkt in die bizarre Küstenlandschaft, sondern bietet seinen Gästen auch wunderbare Sandstrände. Auch die Ile Grande und das auf der Insel ansässige Vogelschutzzentrum ist einen Besuch wert.
Kanalinsel Jersey
Jersey bietet auf 116 Quadratmeter eine einzigartige, landschaftliche Vielfalt und eine unverwechselbare Verbindung britischer und französischer Kultur. Jersey ist der britischen Krone unterstellt, Amtssprache ist aber nicht nur Englisch sondern auch Französisch. Die Einwohner sprechen das so genannte Jersey-French, dieser starke Dialekt ist allerdings vom Aussterben bedroht.
Die größte der Kanalinseln liegt in der Bucht von Saint-Malo im Ärmelkanal. Gut 20 Kilometer trennen die Insel von der Westküste Nordfrankreichs und rund 160 km von Großbritannien. Der Golfstrom sorgt für ein ganzjährig angenehmes Klima, welches nicht nur eine farbenfrohe Vegetation bedingt, sondern auch beste Voraussetzung zum Surfen, Tauchen und Wandern entlang der Sandstrände oder der Felsen- und Steilküste. Im Inneren des Landes führen zahlreiche Wanderwege durch grüne Täler zu malerischen Dörfern und historischen Bauten, wie Burgen, Gräber, Kirchen und Herrenhäuser. In Städten wie dem belebten St. Helier kann man vom Stadtbummel bis zur Rundfahrt ebenfalls viel erleben. Das Auto wird dabei niemals benötigt, denn das Busnetz der 8 km breiten und 14,5 km langen Insel ist hervorragend ausgebaut bis in die entferntesten Ecken Jerseys. Den Bus und alles Weitere bezahlen Sie übrigens mit Jersey-Pfund Sterling oder Pfund. Der Euro wird nur in größeren Geschäften der Inselhauptstadt St. Helier akzeptiert.
Die größte der Kanalinseln liegt in der Bucht von Saint-Malo im Ärmelkanal. Gut 20 Kilometer trennen die Insel von der Westküste Nordfrankreichs und rund 160 km von Großbritannien. Der Golfstrom sorgt für ein ganzjährig angenehmes Klima, welches nicht nur eine farbenfrohe Vegetation bedingt, sondern auch beste Voraussetzung zum Surfen, Tauchen und Wandern entlang der Sandstrände oder der Felsen- und Steilküste. Im Inneren des Landes führen zahlreiche Wanderwege durch grüne Täler zu malerischen Dörfern und historischen Bauten, wie Burgen, Gräber, Kirchen und Herrenhäuser. In Städten wie dem belebten St. Helier kann man vom Stadtbummel bis zur Rundfahrt ebenfalls viel erleben. Das Auto wird dabei niemals benötigt, denn das Busnetz der 8 km breiten und 14,5 km langen Insel ist hervorragend ausgebaut bis in die entferntesten Ecken Jerseys. Den Bus und alles Weitere bezahlen Sie übrigens mit Jersey-Pfund Sterling oder Pfund. Der Euro wird nur in größeren Geschäften der Inselhauptstadt St. Helier akzeptiert.
Cap Fréhel
Die Landzunge an der Côte d'Emeraude beherbergt als Vogelschutzgebiet eine große Zahl an Brutvögeln. Zwischen den bunten Klippen, die von Sandstein, Schiefer und rosafarbenem Granit geprägt sind, siedeln hier vor allem Krähenscharben, Austernfischer, verschiedene Möwen, Papageitaucher und Eissturmvögel. Rund 20 Vögel der äußerst seltene Pinguinart Tordalk sind ebenfalls im Cap Fréhel zu finden. Aber auch die Wiesen vor dem bis zu 70 Meter hohen Kliff werden Naturliebhaber und Wanderlustige erfreuen. Zwischen Frühjahr und Sommer blühen hier unter anderem Wildhyazinthen, Narzissen, Nelken sowie Stechginster und Erika.
Auf einer Wanderung durch das über 400 Hektar große Heideland sollten die zwei Leuchttürme Phare du Cap Fréhel und Phare Le premier des Kap nicht ausgelassen werden. Der Phare Le premier oder auch Vauban wurde vom gleichnamigen Baumeister im 17 Jahrhundert erbaut. Der 33 Meter hohe Phare du Cap Fréhel ersetzt seit Mitte des 20 Jahrhunderts den alten Leuchtturm. Bei klarem Wetter ist von hier Le Manche, die normannische Halbinsel, zu erkennen.
Auf einer Wanderung durch das über 400 Hektar große Heideland sollten die zwei Leuchttürme Phare du Cap Fréhel und Phare Le premier des Kap nicht ausgelassen werden. Der Phare Le premier oder auch Vauban wurde vom gleichnamigen Baumeister im 17 Jahrhundert erbaut. Der 33 Meter hohe Phare du Cap Fréhel ersetzt seit Mitte des 20 Jahrhunderts den alten Leuchtturm. Bei klarem Wetter ist von hier Le Manche, die normannische Halbinsel, zu erkennen.
Ile d'Ouessant
Gut 20 Kilometer vor der bretonischen Küste inmitten des Atlantiks liegt die Insel Ouessant. Die rund 850 Einwohner große Gemeinde ist ein weiterer Schatz der Bretagne.
Auf 15,58 Quadratkilometern erstreckt sich eine atemberaubende Landschaft zwischen steilen, gischtumschäumten Felswänden aus Granitgestein. Die ungebändigte Natur Ouessants inspirierte bereits den französischen Komponist Charles Tournemire in seinem Schaffen.
92 Weiler bilden die Gemeinde Ouessant mit dem Hauptort Lambaol. Ein Großteil der Einwohner ist im Dienstleistungssektor tätig und verdient durch den Tourismus, der vor allem in den Sommermonaten zunimmt. Früher waren auch Fischer, Leuchtturmwärter oder Seefahrer sehr gefragte Berufe. Phare du Créach, ein 55 Meter hoher Leuchtturm im Westen der Insel, bietet heute ein kleines Museum über maritime Signaleinrichtungen. Der westlichste Teil Frankreichs markiert gleichzeitig auch den Anfang beziehungsweise Abschluss des Ärmelkanals. Phare du Créach ist den Seefahrern vom Atlantik die wichtigste Kursmarke für die Fahrt in den Ärmelkanal. Ebenfalls im Westen der Insel findet man den kleinen Steinkreis von Pen-ar-Lan, eine Megalithanlage. Ouessant besaß einst mehrere solcher Anlagen aus Steinblöcken. Einige sind nur noch als Gemälde der Nachwelt erhalten.
Besucher erreichen Ouessant über die tägliche Fährverbindung oder mit dem Flugzeug.
Auf 15,58 Quadratkilometern erstreckt sich eine atemberaubende Landschaft zwischen steilen, gischtumschäumten Felswänden aus Granitgestein. Die ungebändigte Natur Ouessants inspirierte bereits den französischen Komponist Charles Tournemire in seinem Schaffen.
92 Weiler bilden die Gemeinde Ouessant mit dem Hauptort Lambaol. Ein Großteil der Einwohner ist im Dienstleistungssektor tätig und verdient durch den Tourismus, der vor allem in den Sommermonaten zunimmt. Früher waren auch Fischer, Leuchtturmwärter oder Seefahrer sehr gefragte Berufe. Phare du Créach, ein 55 Meter hoher Leuchtturm im Westen der Insel, bietet heute ein kleines Museum über maritime Signaleinrichtungen. Der westlichste Teil Frankreichs markiert gleichzeitig auch den Anfang beziehungsweise Abschluss des Ärmelkanals. Phare du Créach ist den Seefahrern vom Atlantik die wichtigste Kursmarke für die Fahrt in den Ärmelkanal. Ebenfalls im Westen der Insel findet man den kleinen Steinkreis von Pen-ar-Lan, eine Megalithanlage. Ouessant besaß einst mehrere solcher Anlagen aus Steinblöcken. Einige sind nur noch als Gemälde der Nachwelt erhalten.
Besucher erreichen Ouessant über die tägliche Fährverbindung oder mit dem Flugzeug.
Bréhat
Die Insel an der Nordküste der Bretagne ist die größte der Bréhat-Inseln und zugleich Namensgeber für die Inselgruppe. Die Ile de Bréhat mit rund 450 Einwohnern teilt sich in eine Nord- und Südinsel, welche durch die Pont Vauban verbunden sind. Während die Südinsel mit dem Charme schmaler Gassen, kleiner Fischerboote und prachtvoller Gärten einen lieblichen Charakter aufzeigt, ist die Nordinsel eher für seine schroffe Felsküste bekannt. Aus diesem Grund trägt die Insel auch den Beinamen „L'île des fleurs et des rochers roses“, was im Deutschen „Die Insel der Blumen und der rosa Felsen“ bedeutet.
Während im Winter nur rund 300 Einwohner auf der Insel wohnen, kommen im Sommer Touristen und Ferienhausbesitzer zu Tausenden angereist. Besucher können auf Bréhat Fahrräder mieten oder die Insel zu Fuß erkunden. Beliebte Ziele sind der Leuchtturm Phare du Paon im Norden und die 1651 erbaute Kapelle Saint-Michel im Süden. Im Westen bietet das Maudez-Kreuz einen „Platz der Stille“. Es heißt, nur die Vögel seien dort zu hören. Im Hafen Port-Clos können Besucher mit der Fähre zum Festland übersetzen oder eine Schiffsrundfahrt machen. Natürlich werden auch vom Festland Tagesfahrten um die Insel angeboten. Dabei werden die 86 winzigen Inseln sowie unzählige von Gischt umspülte Klippen umschifft.
Während im Winter nur rund 300 Einwohner auf der Insel wohnen, kommen im Sommer Touristen und Ferienhausbesitzer zu Tausenden angereist. Besucher können auf Bréhat Fahrräder mieten oder die Insel zu Fuß erkunden. Beliebte Ziele sind der Leuchtturm Phare du Paon im Norden und die 1651 erbaute Kapelle Saint-Michel im Süden. Im Westen bietet das Maudez-Kreuz einen „Platz der Stille“. Es heißt, nur die Vögel seien dort zu hören. Im Hafen Port-Clos können Besucher mit der Fähre zum Festland übersetzen oder eine Schiffsrundfahrt machen. Natürlich werden auch vom Festland Tagesfahrten um die Insel angeboten. Dabei werden die 86 winzigen Inseln sowie unzählige von Gischt umspülte Klippen umschifft.
Brocéliande
Sagenumwoben und märchenhaft – für den Wald Brocéliande sind das nicht einfach nur beschönigende Adjektive, sondern treffende Charakterisierung. Denn die Legenden um Artus und seine Ritter der Tafelrunde werden hier Realität. Der größte Wald im Herzen der Bretagne verbirgt hinter knorrigen Bäumen und wuchernden Sträuchern unter anderem die Kirche des heiligen Grals und das Grab des Merlins, an welchem Besucher ihre Wünsche an den Zauberer auf kleinen Zettel hinterlassen.
Die mysteriöse Aura des Brocéliande offenbart sich dem Besucher bereits, wenn er diesen Wald südwestlich von Rennes auf der Landkarte zu finden versucht. Das Waldgebiet von über 7000 Hektar ist unter dem Namen Paimpont verzeichnet. Der Wald von Paimpont ist nur der Rest eines großen Waldgebietes, welches einst die Bretagne bedeckte. In diesem Meer aus Bäumen wurde Paimpont in mittelalterlichen Urkunden als „Heide im Wald“ oder auch Brocéliande bezeichnet. Da Brocéliande der Schauplatz der Artus Romane aus dem 12. Jahrhundert ist, ranken sich auch heute noch viele Mythen und Sagen um den Wald von Paimpont.
Im Schloss Comper, dem Artus-Zentrum ca. 7 km von Paimpont entfernt, können Besucher sich in einem kleinen Museum über die Entstehung der Artus-Sage informieren. Von hier aus organisieren die Mitarbeiter auch Ritterspiele und Führungen durch den Wald.
Die mysteriöse Aura des Brocéliande offenbart sich dem Besucher bereits, wenn er diesen Wald südwestlich von Rennes auf der Landkarte zu finden versucht. Das Waldgebiet von über 7000 Hektar ist unter dem Namen Paimpont verzeichnet. Der Wald von Paimpont ist nur der Rest eines großen Waldgebietes, welches einst die Bretagne bedeckte. In diesem Meer aus Bäumen wurde Paimpont in mittelalterlichen Urkunden als „Heide im Wald“ oder auch Brocéliande bezeichnet. Da Brocéliande der Schauplatz der Artus Romane aus dem 12. Jahrhundert ist, ranken sich auch heute noch viele Mythen und Sagen um den Wald von Paimpont.
Im Schloss Comper, dem Artus-Zentrum ca. 7 km von Paimpont entfernt, können Besucher sich in einem kleinen Museum über die Entstehung der Artus-Sage informieren. Von hier aus organisieren die Mitarbeiter auch Ritterspiele und Führungen durch den Wald.
Belle Île en Mer
Die schöne Insel: Belle Île en Mer
Die schöne Insel im Meer im Süden der Bretagne ist mit 84 km² und über 100 km Küste die größte der französischen. Die Überfahrt mit der Autofähre dauert von der Halbinsel Quiberon ca. 45 Minuten. Es empfiehlt sich, die Fähre frühzeitig zu reservieren.
Die Besucher werden von zwei Leuchttürmen im Hafen der Inselhauptstadt Le Palais empfangen, der Ort selbst strahlt mit seinen bunten Häusern und engen Gassen französisches Flair aus. Die Zitadelle Vauban von 1572, das Wahrzeichen von Le Palais, ragt über den Ort.
Auf der Insel findet man malerische Fischerdörfer, Souzon, ein Ort mit weißen und rosafarbenen Häusern und seinem natürlichen Hafen diente vielen Malern und Fotografen als Motiv.
Belle Île en Mer bietet nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten sondern ist auch ein Naturparadies. Die Insel ist landschaftlich sehr vielfältig und verbindet alle Facetten der Gegend miteinander. Kleine Buchten mit türkisfarbenem Wasser und wunderschönen Sandstränden wechseln sich ab mit einer zerklüfteten Felsküste und zahlreichen Grotten. Im Norden der Insel herrscht ein mildes Klima und üppige Begrünung, im Süden, auf der der See zugewandten Seite ist es rauh und karg. Im heiteren Inselinneren findet man bewaldete, nach Minze riechende Täler.
Auf mehrtägigen Inselwanderungen können die Besucher die Insel und alle ihre Aspekte kennenlernen. Die Insel bietet jedoch nicht nur Spaziergängern und Wanderern eine traumhafte Kulisse, sondern auch perfekte Bedingungen für Wassersportler, wie z.B. an einem der schönsten Strände der Insel, dem 2 km langen, feinsandigen Grandes-Sables in Port Andro. Auch Radfahrer finden hier ein 200 km langes Netz von kleinen Straßen, von denen 30 km speziell für Radfahrer ausgeschildert sind.
Lassen Sie sich von der Schönen im Meer bezaubern !
Les Champs Libres
Les Champs Libres, ein Museumsneubau
Das Les Champs Libres ist ein Museumsneubau, der für Furore sorgt. Der Gebäudekomplex beheimatet drei Einrichtungen, die für sich stehend einzigartig sind: das Wissenschaftszentrum Espace des Sciences, die Bibliothéque de Rennes und das Musée de Bretagne. Optisch ist die sehr einfach und vor allem sehr spektakulär zu unterscheiden. Das Musée de Bretagne bildet einen rechteckigen Sockel über dem verglasten Erdgeschoss. Die Bibliothéque de Rennes besteht aus einer fünfeckigen umgekehrten Pyramide und das Espace des Sciences wird dagegen von einem Dom überragt. Letzteres Wissenschaftszentrum bietet zudem inhaltlich noch einem Erdebebensimulator noch ein digitales Planetarium mit einem riesigen 14 Meter Bildschirm im Stile einer Halbkugel.
Das Musée de Bretagne dagegen ist jedoch das Herzstück des Komplexes. Besonders Highlight des Museums sind die drei Daueraustellungen L’Affaire Dreyfus, Bretagne est Univers und Bretagne des Mille et Une Images, die den Besucher von der Frühgeschichte der Bretagne bis ins 21. Jahrhundert mit in die Landesgeschichte nehmen
Menhire Carnac
Die berühmten Menhire bei Carnac
Mit über 4000 Einwohnern ist die Gemeinde Carnac ein kleiner aber gern besuchter Badeort an der Bucht von Quiberon. Was aber die Stadt an der Atlantikküste so unvergleichlich macht sind über 3000 Menhire, lange Steine, die in den Himmel ragen.
Eine genaue Datierung ihrer Entstehung ist nicht bekannt, doch ordnen Wissenschaftler die Erbauung in der Jungsteinzeit an, ab circa 4500 v. Chr. Für die Errichtung der Anlagen nutzte das bis heute unbekannte Volk Granitsteine von der nahen Küste. Die Denkmäler bilden ganze Steinanlagen, die auch als Megalithkultur bezeichnet werden. Des Weiteren wurden aus den Menhiren Kammern, so genannte Dolmen, gebildet.
Drei riesige Anlagen kann man in der Nähe von Carnac besichtigen: Kerlescan, Le Menec und Kermario. Direkt im Ort können Besucher die Dolmen an der Rue de Courdiec und der Tumulus St. Michel besichtigen. Den größten Menhir, der Menhir von Locmariaquer, findet man 15 Kilometer von Carnac entfernt. Bevor er um 1700 vom Blitz getroffen zerbarst, war der Menhir über 20 Meter groß und 350 Tonnen schwer.
Nachforschungen über die Erbauer legen die Vermutung nahe, dass es sich um ein seefahrendes Volk handelt, welches bereits über soziale Strukturen verfügte und der Organisation fähig war. Hinweise darauf geben die Menhire selbst, die als tonnenschwere Orientierungspunkte die Küste säumen.
Stadium Rennes
Stadium in Rennes
Der Fußballverein Stade Rennes aus der bretonischen Hauptstadt Rennes konnte 2009 den Pokaltriumph im französischen Profifußball feiern und zählt zu den populärsten Vereinen in Frankreich.
Die Schwarz-Roten richten ihre Heimspiele regelmäßig im ca. 30.000 fassenden und seit 2004 eines der modernsten Stadien Frankreichs, dem „Stade de la Route de Lorient“, aus.
Leuchtturm - Ile Vierge
Phare de l'Ile Vierge
Der Phare de l'Île Vierge ist mit 82 Metern und 360 Stufen Europas höchster Leuchtturm. Er befindet sich im kleinen Örtchen Plouguerneau, 35 km von Brest entfernt, Bretagne am Meer.
Der Leuchtturm bietet einen wunderschönen Ausblick auf die Riffküste des Léon. Ein Turmbesuch auf die kleine Insel ist mittels den pendelnde Fähren von April bis Oktober möglich.













